Aa
- Ahnentafel
- Ein offizielles Dokument, das die Abstammung eines Hundes über mehrere Generationen hinweg nachweist und als Nachweis für die Rassezugehörigkeit dient.
Bb
- Betroffene
- Ein Individuum, das die notwendigen genetischen Mutationen besitzt, um eine bestimmte Erbkrankheit oder einen bestimmten Zustand auszudrücken.
Dd
- DCM
- Dilatative Kardiomyopathie; eine schwere Herzerkrankung, bei der sich der Herzmuskel erweitert und die Pumpleistung des Herzens abnimmt.
- Dermoid Sinus
- Eine angeborene, röhrenförmige Fehlbildung der Haut entlang der Rückenlinie, die bis zum Rückenmarkskanal reichen kann und dort unter Umständen schwere Infektionen verursacht.
- DNA-Probe
- Biologisches Material (z. B. Speichel oder Blut), das zur Analyse der genetischen Informationen eines Individuums entnommen wird.
Ee
- ED
- Ellbogendysplasie; ein Sammelbegriff für verschiedene krankhafte Veränderungen des Ellbogengelenks beim Hund, die zu Lahmheit führen können.
- Evidenzbasierte Erkenntnisse
- Wissenschaftliche Ergebnisse, die auf systematisch erhobenen Daten und nachprüfbaren Fakten beruhen, anstatt auf Vermutungen oder Erfahrungen.
Ff
- FCI
- Die Fédération Cynologique Internationale ist der größte internationale Dachverband der kynologischen Organisationen, der Standards für Hunderassen festlegt und Zuchtregeln koordiniert.
- Flaschenhals-Effekt
- Ein populationsgenetisches Phänomen, bei dem die genetische Vielfalt einer Gruppe durch eine drastische Reduzierung der Anzahl der Individuen oder durch selektive Zucht stark eingeschränkt wird.
Gg
- Genetische Vielfalt
- Die Gesamtzahl der genetischen Merkmale in der genetischen Zusammensetzung einer Art oder Rasse, die für die Gesundheit und Anpassungsfähigkeit einer Population unerlässlich ist.
- Genomweites Haplotypenscreening
- Eine genetische Analysemethode, bei der spezifische Marker auf dem Genom untersucht werden, um die genetische Konstitution und mögliche Erbanlagen eines Tieres präzise zu bestimmen.
Hh
- HD
- Hüftgelenksdysplasie; eine genetisch bedingte Fehlentwicklung des Hüftgelenks, die bei Hunden zu Arthrose und Schmerzen führen kann.
- Hinterhand
- Der hintere Teil des Hundekörpers, der maßgeblich für den Schub und die Kraftübertragung bei der Fortbewegung verantwortlich ist.
Ii
- Inzuchtkoeffizient
- Ein statistisches Maß, das die Wahrscheinlichkeit angibt, mit der zwei Allele an einem Genort bei einem Individuum identisch sind, weil sie von einem gemeinsamen Vorfahren geerbt wurden.
Jj
- JME
- Juvenile Myoklonische Epilepsie; eine erbliche neurologische Erkrankung, die bei Rhodesian Ridgebacks auftritt und zu epileptischen Anfällen führt.
Kk
- Kennel
- Ein offiziell registrierter Zwingername, der die Zuchtstätte eines Züchters eindeutig identifiziert und unter dem die gezüchteten Hunde geführt werden.
- Krankheitsprävention
- Maßnahmen, die darauf abzielen, das Auftreten von Krankheiten zu verhindern, ihr Fortschreiten zu verlangsamen oder ihre Folgen zu mildern.
- Körung
- Eine zuchtrichterliche Beurteilung eines Hundes, bei der geprüft wird, ob das Tier dem Rassestandard entspricht und für die Zucht geeignet ist.
Ll
- Laborpartnerschaften
- Kooperationen mit spezialisierten wissenschaftlichen Instituten oder kommerziellen Laboren, die die technische Infrastruktur für die genetische Analyse der Proben bereitstellen.
- Livernose
- Ein spezifisches genetisches Merkmal beim Rhodesian Ridgeback, bei dem die Nase und die Lefzen leberfarben (braun) statt schwarz pigmentiert sind.
- LÜW
- Lumbosakraler Übergangswirbel; eine anatomische Fehlbildung an der Grenze zwischen Lendenwirbelsäule und Kreuzbein, die die Stabilität der Wirbelsäule beeinträchtigen kann.
Mm
- Mean Kinship
- Ein Maß für den durchschnittlichen Verwandtschaftsgrad eines Individuums zu allen anderen Mitgliedern einer Population, das in der Zucht genutzt wird, um die genetische Vielfalt zu erhalten.
Oo
- Oberlinie
- Die Rückenlinie des Hundes, die sich vom Widerrist bis zum Rutenansatz erstreckt und ein wichtiges Merkmal für die anatomische Korrektheit darstellt.
- OCD
- Osteochondrosis dissecans; eine Gelenkerkrankung, bei der sich Knorpelstücke vom Knochen ablösen und Entzündungen im Gelenk verursachen.
Pp
- Partner-Check
- Ein digitales Werkzeug für Züchter, das auf Basis von DNA-Daten den zu erwartenden Inzuchtkoeffizienten einer geplanten Verpaarung vorab berechnet.
- Pedigree
- Eine dokumentierte Ahnengeschichte eines Tieres, die verwendet wird, um die Abstammung und Gesundheitsmerkmale zu verfolgen.
Rr
- R. I. GE. P.
- Ridgeback International Genetic Program; ein standardisiertes Gesundheits- und Gentest Paket speziell für den Rhodesian Ridgeback, das zur Bewertung der Zuchttauglichkeit und allgemeinen Gesundheit von Hunden innerhalb der Organisation verwendet wird.
- RI
- Abkürzung für Ridgeback International, eine Organisation, die spezifische Anforderungen an die Zucht und gesundheitliche Untersuchung der Rasse stellt.
Ss
- SAS
- Subaortenstenose; ein angeborener Herzfehler, bei dem der Ausfluss aus der linken Herzkammer verengt ist.
Tt
- Trägerergebnis
- Ein genetisches Testergebnis, das darauf hinweist, dass ein Hund eine Kopie eines mutierten Gens (rezessives Merkmal) trägt, aber die damit verbundenen Krankheitssymptome nicht zeigt.
Uu
- Unterlinie
- Die Linie, die den Verlauf der Bauchpartie vom Brustkorb bis zur Leistengegend beschreibt.
Vv
- Verwandtschaftsfinder
- Ein Analyse-Tool, das genetische Datenbanken nutzt, um den Verwandtschaftsgrad zwischen potenziellen Zuchtpartnern zu ermitteln und so die genetische Diversität zu fördern.
- Vorderhand
- Der vordere Teil des Hundekörpers, bestehend aus Schultern, Vorderläufen und Brustbereich.
Ww
- Widerrist
- Der Übergang vom Hals zum Rücken, der als höchster Punkt des Körpers (ohne Kopf) dient und als Messpunkt für die Schulterhöhe verwendet wird.
- Wurfabnahme
- Die Kontrolle eines gesamten Welpenwurfs durch einen Zuchtwart vor der Abgabe, bei der der Gesundheitszustand, die Entwicklung und die Identität der Welpen dokumentiert werden.
- Wurfstättenabnahme
- Die offizielle Überprüfung der Zuchtstätte durch einen Zuchtwart, um sicherzustellen, dass die Haltungsbedingungen für Mutterhündin und Welpen den geltenden Tierschutz- und Zuchtrichtlinien entsprechen.
Zz
- Zuchtentscheidungen
- Strategische Auswahl von Elterntieren basierend auf gesundheitlichen, genetischen und phänotypischen Kriterien, um die Qualität und Gesundheit der Nachkommen gezielt zu beeinflussen.
- Zuchtzulassung
- Das Verfahren, bei dem ein Hund nach Erfüllung spezifischer gesundheitlicher, physischer und charakterlicher Anforderungen offiziell für die Zucht freigegeben wird.