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Forscher haben die Gene von Gordon‑Setter‑Hunden untersucht, die an einer schmerzhaften Krallenkrankheit namens SLO leiden. Dabei fiel ihnen auf, dass eine bestimmte Erbanlage – ein sogenannter „Risiko‑Haplotyp“ – bei erkrankten Hunden deutlich häufiger vorkommt. Hunde, die diesen Risikofaktor gleich zweimal (von beiden Elterntieren) geerbt haben, erkranken besonders oft.

Noch spannender war ein anderer Fund:

Es gibt auch eine Erbanlage, die fast vollständig vor der Krankheit schützt. Hunde, die diesen Schutzfaktor tragen, werden so gut wie nie krank – selbst dann nicht, wenn sie gleichzeitig den Risikofaktor haben.

Die Ergebnisse zeigen, dass es sich bei SLO um eine Autoimmunerkrankung handelt, bei der das Immunsystem die eigenen Krallen angreift. Für Züchter bedeutet das: Durch gezielte Auswahl von Elterntieren mit dem Schutzfaktor ließe sich die Krankheit in der Rasse zurückdrängen. Auch für ähnliche Nagelerkrankungen beim Menschen (wie Nagel‑Psoriasis oder bestimmte Formen von Haarausfall mit Nagelbeteiligung) liefern die Hunde wichtige Hinweise.

*Detaillierte Information sind unter Wissen Premium verfügbar

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