Neue Anpassung Genetische Fakten (Research)
In der Ridgeback International-Datenbank wurde eine neue Berechnung für die drei signifikanten Immunregion Werte eingeführt, die als Hundeleukozyten-Antigen (DLA) auf Chromosom 12 bekannt sind. Diese Werte sind entscheidend für das Verständnis der genetischen Vielfalt innerhalb des Immunsystems eines Hundes. Der DLA ähnelt dem menschlichen Major Histocompatibility Complex (MHC) und spielt eine zentrale Rolle bei der Immunantwort, indem er Immunzellen fremde Moleküle präsentiert und effektiv das Vorhandensein potenzieller Krankheitserreger signalisiert. In diesem aktualisierten System werden die Werte als numerische Zahlen zugewiesen. Eine höhere DLA-Zahl weist auf eine größere genetische Vielfalt in dieser wichtigen Immunregion hin, was vorteilhaft ist, da es auf ein breiteres Potenzial hindeutet, verschiedene Krankheitserreger zu erkennen und darauf zu reagieren. Diese Vielfalt ist ein kritischer Faktor für die allgemeine Immunkompetenz eines Hundes und beeinflusst, wie effektiv er Infektionen und Krankheiten abwenden kann. Durch die Aufnahme dieser Berechnungen in die Datenbank können Züchter und Tierärzte die Gesundheits- und Zuchtstrategien für Ridgebacks besser bewerten und verwalten, um die Immunresilienz zukünftiger Generationen zu verbessern.
Es ist wichtig zu verstehen, dass hohe Werte bei beiden Eltern nicht automatisch bedeuten, dass die Nachkommen ebenfalls eine hohe genetische Vielfalt erben. Um vorhersagen zu können, wie die Nachkommen im Immunsystem ausgestattet sein werden, müssen beide Hunde einen R.I.GE.P. Test absolviert haben. Bitte bei Interesse Kontakt zu Stephanie Müller aufnehmen.
Ihr findet die neuen Auswertungen eurer Hunde in der Datenbank, im Profil eurer Hunde. Unter dem Reiter "Genetische Fakten" könnt ihr die Ergebnisse einsehen.
How interesting! Coincidentally, this week Muvuca will undergo a minor surgery to remove a nail for a histopathological evaluation. The goal is to investigate a possible autoimmune disease that has been causing nail fragility and breakage. I would like to know if there is any correlation between a high coefficient of inbreeding (COI) and the occurrence of autoimmune diseases. Furthermore, could this new calculation identify any alterations in her immune system? If she does have an autoimmune disease, could the calculation indicate this?
I am eager to perform the R.I.GE.P. test on her.
Congratulations on your excellent work! I am a great admirer!
Paolo Sartorelli You most likely mean the disease SLO (symmetrical lupoid onychodystrophy). This occurs very rarely and the connections are very unclear. So far, I do not see any connection between a high COI and the SLO. However, the lack of genetic diversity of the immune system is a possible problem. It has already been proven that isolated autoimmune diseases are associated with a low genetic diversity on chromosome 12 in the area of the immune region.